Die perfekte Harmonie aus Akrobatik, Tanz und Athletik. Ein Teamsport, der künstlerische und kreative Elemente in die Bewegung einfließen lässt. So beschreibt Katharina Grantner, Teamcaptain der Colibris Vienna, den Synchroneiskunstlauf bei einem heutigen Pressetermin in der Steffl Arena in Wien. In gut zwei Wochen wird das österreichische Nationalteam bei den ISU Synchroneiskunstlauf Weltmeisterschaften in Salzburg an den Start gehen. Die Vorfreude darauf ist enorm.
Die Colibris Vienna vertreten den österreichischen Eiskunstlauf als eines von 22 Teams aus 17 Nationen bei den ISU Synchroneiskunstlauf Weltmeisterschaften von 9. bis 11. April in Salzburg. In der 25. Auflage dieser Titelkämpfe ist Österreich erstmals in der Gastgeberrolle. Für das gesamte Team ist dies eine einmalige Bühne, die motiviert. Als gebürtige Salzburgerin freut sich Katharina Grantner ganz besonders auf die Heim-WM: „Es wird ein sehr emotionaler Auftritt. Unsere Familien und viele Freund*innen werden in der Halle sein und uns anfeuern. Die Vorfreude ist bei uns allen im Team sehr groß und wir haben den Ehrgeiz, in Salzburg unser Bestes zu zeigen.“
Die Herausforderung für das österreichische Nationalteam bestand darin, ein vor der Saison neu zusammengestelltes Team die gesamte Saison hindurch gezielt auf den Höhepunkt auf heimischem Eis vorzubereiten. „Eiskunstlauf ist in der Verbindung von sportlicher Bewegung mit Kunst eine einzigartige Sportart“, erklärt Grantner. „Beim Synchroneiskunstlauf ist das Teamgefüge die Besonderheit. Wir haben im Miteinander hart gearbeitet, um gemeinsam Grenzen auszuloten und besondere Ziele anzuvisieren.“ Katharina Devitofranceschi, gemeinsam mit Grantner in der Kapitäninnenrolle, blickt optimistisch auf den Saisonhöhepunkt: „Wir haben hart gearbeitet und viele Fortschritte gemacht. Das werden wir in unseren Programmen bei den Weltmeisterschaften zeigen.“
Teammanager Kurt Konrath schlägt in dieselbe Kerbe: „Ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung durch den Winter und blicke sehr optimistisch auf die WM. Das Team ist auf dem besten Weg zur Saison-Bestform.“ Der Feinschliff soll in gezielten Intensivtrainings in den kommenden Tagen erfolgen. „Wir sind ein sehr junges Team“, betont Devitofranceschi und erinnert daran, dass einige Teamkolleginnen Mitte März bei den Junioren-Weltmeisterschaften gelaufen sind. „Die WM in Salzburg ist für alle im Team und ganz besonders für die Jungen eine große Motivation. Denn das Niveau bei der Senioren-WM ist noch einmal deutlich höher als bei den Junioren. Wir freuen uns sehr darauf, in Salzburg unsere beste Leistungen zu zeigen.“
Michaela Schmidt, Staatssekretärin für Sport, gönnt dem heimischen Nationalteam die einmalige Möglichkeit von Weltmeisterschaften vor den eigenen Fans und wünscht ihm dadurch einen kräftigen Rückenwind für den sportlichen Auftritt. Darüber hinaus betont sie die Bedeutsamkeit internationaler Sportveranstaltungen für die österreichische Gesellschaft: „Weltmeisterschaften wie diese sind eine optimale Möglichkeit, Sportarten dem heimischen Publikum zu präsentieren. Wir wollen, dass mehr Kinder in Bewegung kommen und dass sie Angebote der Vereine wahrnehmen. Wir wissen, dass Eiskunstlauf besonders Mädchen begeistert und daher kommt dieser Sportart eine besondere Bedeutung in der Ansprache von sportinteressierten Mädchen und jungen Frauen zu.“ Internationale Großveranstaltungen mit Strahlkraft wie die ISU Synchroneiskunstlauf Weltmeisterschaften seien die optimale Bühne dafür: „Ich hoffe, dass viele Kinder die WM in Salzburg anschauen und folglich zum Eiskunstlauf finden.“
Nach den Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2020 in Graz und den ISU Junioren-Weltmeisterschaften 2022 in Innsbruck sind die ISU Synchroneiskunstlauf Weltmeisterschaften 2026 in Salzburg bereits das dritte internationale Eiskunstlauf-Großereignis in Österreich binnen sechs Jahren. „Wir sind sehr stolz darauf, dass uns die ISU das Vertrauen schenkt, solche wichtigen internationalen Wettkämpfe in Österreich durchzuführen“, betont Christiane Mörth, Präsidentin des österreichischen Eiskunstlauf-Verbandes (Skate Austria).
Carmen Kiefer, OK-Chefin der WM in Salzburg, freut sich sehr darüber, dass die Salzburgarena an den Wettkampftagen ausverkauft sein wird. „Synchroneiskunstlauf ist eine Teamsportart. Und so verhalten sich auch die Fans, die in Gruppen aus vielen Ländern nach Salzburg anreisen und für beste Stimmung auf den Rängen sorgen werden: sehr viel Action auf dem Eis, sehr viel Action auf den Tribünen!“ In den kommenden Tagen wird in der Salzburgarena die Eisfläche aufgebaut. Schritt für Schritt verwandelt sich eine Multifuktionsarena in ein Eislaufstadion. „Die Vorbereitungen laufen blendend. Wir werden ein Event schaffen, dass nachhaltige Erinnerungen produziert“, so Kiefer.
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