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Brillante Synchroneiskunstlauf-
Festspiele in der Salzburgarena

Die Mozartstadt erlebte am vergangenen Wochenende ein kunstvolles Sportspektakel der Extraklasse. Für die Austragung der 25. ISU Synchroneiskunstlauf Weltmeisterschaften erhielt das OK-Team rund um Carmen Kiefer von der globalen Synchroneiskunstlaufszene Lobeshymnen. Jeweils 3.180 Zuschauer:innen in der mit einer mobilen Eisfläche ausgestatteten Salzburgarena genossen künstlerische Darbietungen vom Feinsten und gestalteten eine herausragende Atmosphäre.

OK-Chefin Carmen Kiefer zieht einen Tag nach der erfolgreichen Durchführung der dreitägigen ISU Synchroneiskunstlauf Weltmeisterschaften in Salzburg ein durchwegs sehr positives Fazit: „In allen Veranstaltungsbereichen haben die Zahnräder harmonisch ineinandergegriffen. Alle Beteiligten haben wirklich einen Riesenjob gemacht. Es war ein wunderbares Wochenende mit einer unvergleichlichen Stimmung in der Salzburgarena, das uns lange, sehr lange in Erinnerung blieben wird.“

Lob vom Weltverband

Die Tage in der Mozartstadt und im speziellen in der in eine Eisarena umfunktionierten Salzburgarena stimmten die globale Synchro-Szene rundum glücklich: „Wir haben ausschließlich positives Feedback bekommen: von der ISU, von der globalen Eislauf-Familie, darunter jahrzehntelange Kenner der Szene, und natürlich von den Teams, die hier für eine phänomenale Show gesorgt haben“, berichtet Kiefer voller Stolz. Bester Beleg war die herausragende Stimmung in der Halle, in der die Fans aus vielen europäischen Ländern und aus Übersee ein freundschaftliches, internationales Sportfest feierten.

© Alexander Schwarz

Großartige Unterstützung von Stadt, Land und Bund

Salzburgs Bürgermeister Bernhard Auinger und der Salzburger Sportlandesrat Martin Zauner wurden am Samstag Zeuge des stimmungsvollen Sportfests und überreichten bei der offiziellen Siegerehrung die Medaillen. Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt ehrte am Freitagabend die Besten im Kurzprogramm und zeigte sich ebenso begeistert von diesen Weltmeisterschaften. Kiefer betont ausdrücklich die hervorragende Partnerschaft mit der Stadt Salzburg, mit dem Land Salzburg sowie dem Sportministerium im jahrelangen Vorbereitungsprozess – genauso wie auch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit dem Messezentrum Salzburg.

Eine große Chance für den heimischen Eiskunstlauf

Der besondere Rahmen wird eine nachhaltige Wirkung in die Zukunft transferieren, ist sich die OK-Chefin sicher. „Unser Sport hat noch nie so viel öffentliches Interesse in Österreich erfahren wie in den letzten Tagen. Viele unserer Salzburger Talente haben aktiv mitgeholfen und die Stars von heute live bestaunt. Einige haben einen zentralen Beitrag zu einer fantastischen Eröffnungsfeier geleistet, in dem sie ihre Leidenschaft zum Eislaufen mit der Erzählung von The Sound of Music verbunden haben.“

Ein ausdrückliches Lob erreichte das OK-Team auch vom Präsidenten der International Skating Union (ISU), Kim Jae-youl: „Diese Weltmeisterschaften waren ein großartiges Schaufenster für diese Sportart und ein Paradebeispiel dafür, wie man Weltmeisterschaften organisiert. Diese leidenschaftliche Unterstützung für unsere Athletinnen und Athleten während der Wettkämpfe war sehr beeindruckend.“

Les Supremes zurück auf dem WM-Thron

Sportlich überzeugte die Weltspitze in Salzburg mit höchstem Niveau in den Auftritten sowohl im Kurzprogramm als auch Kürprogramm sowie mit einem hochspannenden Wettkampf um die WM-Medaillen. „Die Athletinnen und Athleten haben für eine grandiose Show gesorgt, die sportliche Qualität der Leistungen war enorm“, beobachtet Kiefer eine rasante Entwicklung im Synchroneiskunstlauf.

Mit dem vierten WM-Titel, allesamt geholt in den letzten fünf Jahren, sprang Les Supremes auf Platz vier des ewigen Medaillenspiegels und hat nun gleich viele Titel geholt wie das Team Helsinki Rockettes. In der Summe der Medaillen erzielte das finnische Team, dieses Mal auf dem Bronzeplatz, die neue historische Bestleistung: Medaille Nummer 15 bei 25 Auflagen, mehr als alle anderen Teams.

Für Team Haydenettes, das erfolgreichste US-Synchro-Team der Geschichte, war es die zweite Silbermedaille nach 2024 – zu zusätzlich sechs Bronzemedaillen. Seine WM-Premiere hat das Team Colibris Vienna gefeiert, womit Österreich sein Comeback bei Synchroneiskunstlauf Weltmeisterschaften nach sechs Jahren geschafft und damit ein starkes Signal für die heimische Szene ausgesandt hat.

© Alexander Schwarz



Synchro 9 – Ein Blick in die Zukunft

Die 25. Auflage der ISU Synchroneiskunstlauf Weltmeisterschaften bot nicht nur die stimmungsvolle Bühne für die Besten der Gegenwart. Salzburg 2026 ermöglichte auch einen faszinierenden Ausblick in die Zukunft der Sportart. Ab der kommenden Saison führt die ISU das neue Format Synchro 9 ein. Dieser Modernisierungsschritt soll dieser Disziplin des Eiskunstlaufs zu einem globalen Wachstum verhelfen und die Hoffnung auf eine Aufnahme ins Programm der Olympischen Winterspiele stärken. Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sind zu den Weltmeisterschaften nach Salzburg angereist, um sich ein Bild zur neuen Idee zu machen.

Drei Demo-Teams aus Finnland, den USA und Kanada gaben dem Publikum in der Salzburgarena mit spektakulären Auftritten einen mitreißenden Vorgeschmack. Ihre kreativen und modernen Choreografien wurden mit ausgesprochen viel Applaus belohnt. „Es ist ein aufregendes, neues Format, welches bereits in das Programm der Youth Olympic Winter Games 2028 aufgenommen worden ist“, erklärt ISU-Präsident Kim. Der Koreaner, auch Mitglied des IOC Exekutive Boards, ist ein Fan des neuen Formats: „Dieser hippe und urbane Stil eines Head-to-Head-Wettkampfs wird die globale Synchro-Szene begeistern!“