Zum ersten Mal seit den UCI Straßenrad-Weltmeisterschaften vor 20 Jahren ist die Stadt Salzburg wieder Ausrichterin von Weltmeisterschaften im Sport: den ISU Synchroneiskunstlauf-Weltmeisterschaften vom 10. bis 11. April in der Salzburgarena. Es ist ein Highlight, das ausgezeichnet zur Mozartstadt passt.
Bürgermeister Bernhard Auinger ist stolz, dass Salzburg mit diesem Sporthöhepunkt wieder im Scheinwerferlicht des internationalen Sports steht: „Die ISU Synchroneiskunstlauf-WM zeigt eindrucksvoll, welche internationale Bedeutung unsere Stadt im Sport hat. Solche Großveranstaltungen sind weit mehr als sportliche Höhepunkte: Sie inspirieren, schaffen Vorbilder und wecken gerade bei jungen Menschen die Begeisterung, selbst aktiv zu werden, ihre Talente zu entdecken und zu entfalten.“
Welche weltbekannte Stadt könnte ihr reichhaltiges Kulturerbe und ihre von Meisterleistungen herausragender Persönlichkeiten geprägte Historie besser mit einer von Ästhetik und Eleganz geformten Sportart verbinden? Diese künstlerische Note des Eiskunstlaufs, seine Stärke in Ausdruck und Rhythmus harmonieren ideal mit der Mozartstadt als Bühne. „Eiskunstlauf verbindet Technik, Theater und Musik: Athletische Präzision trifft auf choreografische Dramaturgie“, schwärmt OK-Chefin Carmen Kiefer. „Kostüme und Musik äußern kulturelle Identität. Der Sport wird zur Bühne, die Emotion zur Sprache!“
Synchroneiskunstlauf vereint sportliche Bewegung mit einer ausdrucksstarken Erzählung, die dann gelingt, wenn das ganze Team in präziser Synchronität auftritt. „Sprünge und Pirouetten verschmelzen mit dem Rhythmus von Tanz und Musik. Jede und jeder auf dem Eis spielt eine Hauptrolle. So wird jedes Programm zur Inszenierung, die Hauptprotagonist*innen und Publikum gleichermaßen berührt“, beschreibt die langjährige Präsidentin von Skate Salzburg und unermüdliche Förderin dieses Sports in der Mozartstadt.
Vereint in der künstlerischen Performance auf dem Eis, „United in Skating“: So lautet das offizielle Motto der Weltmeisterschaften in Salzburg. „Akzeptanz, Respekt und Gleichberechtigung sind zentrale Werte, die tagtäglich von Skate Austria gelebt werden. Diese Werte wollen wir bei diesen Weltmeisterschaften sichtbar machen“, betont Eventmanagerin Katharina Rauch. „Die Synchroneiskunstlauf-WM 2026 in Salzburg steht für einen Sport, der Menschen verbindet und allen offen steht!“ Bereits im Rahmen der Eröffnungsfeier erfährt diese Offenheit eine besondere Bühne, wenn das Special Olympics Synchroneiskunstlauf-Team ein starkes Zeichen für gelebte Teilhabe im Sport setzt.
Das gegenseitige Miteinander, das in der Synchroneiskunstlauf-Szene keine nationalen, kulturellen oder sozialen Grenzen kennt, wird auch auf der Skater’s Party unter dem Motto „Blades Off, Beats On“ – Hometown Style, Party Moves nach dem Wettkampf sichtbar werden. Jedes Team, jede Nation bringt ihre Kultur mit in die Kulturhauptstadt Salzburg und soll diese Heimatverbundenheit dort auch in Kleidung, Musik und Sprache zum Ausdruck bringen. Im harmonischen Miteinander. Den Rahmen dafür bildet die Salzburger Kultur, die mit purer Gastfreundschaft als verbindendes Element vermittelt. „Die ganze Eventwoche wird eine Salzburger Handschrift tragen. Besonders das Erbe von The Sound of Music wird in der Inszenierung der Eröffnungsshow eine Hauptrolle übernehmen, aber auch die heimische Kuchler Trachtenmusikkapelle“, so Kiefer. Das Farewell Dinner für die Offiziellen, unter ihnen rund 20 Nationalitäten, wird ebenfalls als traditioneller österreichischer Abend inszeniert.
Diese Heimatverbundenheit zeigt sich in allen Veranstaltungsbereichen und wird den internationalen Gästen einen authentischen Einblick in das Salzburger Leben geben. Daher schenkt das von Carmen Kiefer angeführte OK-Team der regionalen Verankerung ein bedeutendes Augenmerk. „Schwerpunkte liegen dabei auf ökologischen Maßnahmen wie regionalem und biologischem Catering im Sinne eines Green Events. Damit werden Transportwege reduziert und die heimische Landwirtschaft nachhaltig unterstützt“, betont Kiefer. Eine Nachhaltigkeitsmanagerin begleitet das OK-Team und achtet auf die konsequente Planung und Umsetzung ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitsaspekte in der Veranstaltung.
Die Magie, die sich vom Eis auf die Tribünen überträgt, verkörpert auch das offizielle WM-Maskottchen, das Eishorn, ein verzauberter Lipizzaner (englisch liebevoll „Icecorn“, eine Zusammensetzung aus „ice“ und „unicorn“). „Seine Eleganz, seine Leichtigkeit und seine fast magische Anmut passen perfekt zu den fließenden Bewegungen und Formationen auf dem Eis“, untermalt Katharina Rauch.
Die traditionsreiche Wintersportregion rund um Salzburg hat schon etliche Weltmeisterschaften ausgetragen. Die Synchroneiskunstlauf-WM 2026 ergänzt das Portfolio des Bundeslandes als vielseitige Sportregion und stellt als erste Wintersportart die Landeshauptstadt als Ausrichtungsort von Weltmeisterschaften ins Licht der Öffentlichkeit.
In Salzburg ist reichlich Kompetenz im Eiskunstlauf und besonders im Synchroneiskunstlauf verankert. Im vergangenen Jahrzehnt sorgte das junge Team Sweet Mozart mit mehreren WM-Teilnahmen für Furore. Der seit 15 Jahren stets im Jänner durchgeführte Mozart Cup ist nicht nur das wichtigste Synchroneiskunstlauf-Event in Österreich, sondern eines der bedeutendsten und beliebtesten europaweit. Das Veranstaltungsteam des Mozart Cup bildet gemeinsam mit dem österreichischen Eiskunstlauf-Verband Skate Austria das Grundgerüst des WM-Organisationsteams.
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